Unsere Partner

Entsprechend seinen Zielsetzungen hat studienpioniere.saarland Partner aus Politik, Wirtschaft, Bildung und aus dem Sozialbereich

1. Die sozialpolitische Zielsetzung: Bildungsungleichheit im Saarland reduzieren

Eine Studie des Deutschen Studentenwerks hat ergeben, dass etwa acht von zehn Kindern aus Akademikerfamilien nach dem Abitur ein Studium aufnehmen. Im Gegensatz dazu fangen nur zwei von zehn Kindern, deren Eltern nicht studiert haben, ein Studium an.

Das zeigt deutlich, dass Kinder in Deutschland, abhängig von ihrem familiären Hintergrund, nicht die gleichen Möglichkeiten für einen Bildungsaufstieg haben.

studienpioniere.saarland will diese Bildungsungleichheit im Saarland durch eine frühe und intensive Förderung reduzieren.


 

2. Die regionalwirtschaftliche Zielsetzung: zukünftige Fach- und Führungskräfte an das Saarland binden.

Bereits heute ist es schwierig, in verschiedenen Berufsqualifikationen Fachkräfte für saarländische Unternehmen zu gewinnen. Die Fachkräfteproblematik dürfte sich aber noch dramatisch verschärfen:

Schon  in den nächsten 10 Jahren wird die Zahl der Schulabsolventen mit Berechtigung zu einem Hochschulstudium im Saarland um 24 Prozent sinken. Um ausreichend Fachkräfte zu erhalten, kann es sich das Saarland daher nicht weiter leisten, vorhandene Ressourcen nicht zu nutzen und Talente brach liegen zu lassen. Um dem entgegenzuwirken, fördert studienpioniere.saarland  frühzeitig junge Talente und versucht, sie an das Saarland zu binden.

 

 



Schirmherrin des Projekts studienpioniere.saarland ist die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer.



Europäischer Sozialfonds im Saarland:

"Der Europäische Sozialfonds im Saarland (ESF) fördert unter dem Titel "Investition in Ihre Zukunft" im Zeitraum von 2015 bis 2020 das Projekt "Förderung von Studienpionieren."

Gesucht werden junge Talente aus Gruppen, die bisher an den Hochschulen unterrepräsentiert sind. Sie kommen insbesondere aus nichtakademischen Familien (mit oder ohne Migrationshintergrund) und werden mit der Studienaufnahme "Studienpioniere". Zielsetzung ist, für diese Personengruppe die Chance auf Bildungsaufstieg und gleichberechtigte Partizipation zu erhöhen."


 

Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes:

"studienpioniere.saarland verfolgt zwei Ziele:

  • Bildungsgerechtigkeit erhöhen, indem Kindern aus Familien mit nichtakademischer Tradition eine Chance zum Studium und damit zum beruflichen Aufstieg eröffnet wird,
  • saarländische Talente fördern und als Fachkräfte für unsere Wirtschaft sichern.

    Weil dies zwei äußerst wichtige Herausforderungen für unser Land sind, und sowohl Bildung, Wissenschaft als auch Wirtschaft davon profitieren, habe ich die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen. Unsere Talente sind unsere wertvollste Ressource."


Jürgen Lennartz, Staatssekretär, Staatskanzlei Saarland:

"Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Projekt studienpioniere.saarland talentierten und engagierten Schülerinnen und Schülern im Saarland eine wertvolle Unterstützung bieten zu ihrem Erfolg in Studium und Beruf. Wir geben jungen Talenten, besonders aus Familien mit nichtakademischer Tradition, eine Chance zum Studium und damit zum beruflichen und sozialen Aufstieg. Außerdem leisten wir einen Beitrag zur Fachkräftesicherung für unsere Wirtschaft. Das Saarland geht mit studienpioniere.saarland bundesweit vorbildliche Wege."

 


 

IHK Saarland:

Dr. Richard Weber, IHK-Kammerpräsident:

Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels müssen wir im Saarland alles daran setzen, dass unser Nachwuchs die beste Bildungs- und Berufsentscheidung für sich trifft. Schon seit langem ist es deshalb ein Hauptanliegen unserer IHK, die Jugend fit zu machen für die Zukunft - weil wir jeden einzelnen brauchen.

Dem Projekt studienpioniere.saarland haben wir daher gleich von Beginn an unsere Unterstützung zugesagt. Talentierte Schülerinnen und Schüler aus Nichtakademikerfamilien erhalten hier eine breit angelegte Förderung, um ihnen zu einem erfolgreichen Studium zu verhelfen. Diese Initiative ergänzt somit in besonderer Weise unsere Bemühungen zur Fachkräftesicherung. Denn jeder junge Mensch, dessen Karrierepfad wir positiv begleiten, ist ein Stück Zukunftsvorsorge für unser Land.

 

 


RAG-Stiftung:

Bärbel Bergerhoff-Wodopia

"Die RAG-Stiftung setzt sich in den Regionen für Bildung ein, in denen Bildungs- und Ausbildungschancen des Bergbaus für junge Menschen entfallen sind. Seit einigen Jahren bereits unterstützen wir die StudienStiftungSaar bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums an Studierende aus dem Saarland. Aufgrund der Stilllegung des Steinkohlenbergbaus an der Saar 2012 leisten wir damit einen Beitrag zur Kompensation der Bildungsangebote des Bergbaus.
Doch Bildungsförderung beginnt nicht erst in der Hochschule. Aus diesem Grund begrüßen wir sehr die Einführung des neuen Schülerstipendiums. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der StudienStiftungSaar talentierte Schülerinnen und Schüler fördern und ihnen den Weg in Ausbildung und Studium ebnen können.
Es ist unser Anliegen, dass insbesondere talentierte Kinder und Jugendliche aus Nichtakademiker-Familien eine Chance auf eine Förderung erhalten."

 


 

VSE-Stiftung:

"Um das Saarland gut für die Zukunft aufzustellen, müssen wir junge Menschen in der Region halten. Dazu müssen Sie eine Perspektive am Wirtschaftsstandort Saarland sehen. Die VSE-Stiftung unterstützt die StudienStiftungSaar dabei, das große vorhandene Potenzial in der Region zu identifizieren und entsprechend zu fördern."